Innovation Pack 14.29:
eine neu gestaltete Oberfläche
Alle Medienseiten der imc Learning Suite wurden neu gestaltet. Dasselbe gilt für vier Panels im Lernendenbereich, das Panel für Jobprofil-Anfragen und die Navigation selbst. Insgesamt bringt das Innovation Pack 14.29 29 Verbesserungen mit sich, und die größte davon ist die Umgestaltung der Bereiche, mit denen Ihre Lernenden jeden Tag arbeiten.
Daneben gibt es zwei weitere Schwerpunkte. Zum einen erhalten Inhalte in Channels eine Moderationsebene mit optionaler KI-Unterstützung, betrieben durch die eigene Infrastruktur. Zum anderen wachsen die APIs für Headless-Integrationen deutlich, was besonders dann wichtig ist, wenn nicht die Benutzeroberfläche, sondern externe Systeme Ihre Lernprozesse steuern.

Die Neuheiten im Produktportfolio von Scheer IMC
Die neue Oberfläche, gestaltet mit React
Die Medienseiten wurden für rund 30 Inhaltstypen neu gestaltet, von Multimediadateien und SCORM-Paketen über LTI-Tools und virtuelle Klassenzimmer bis hin zu Foren und On-the-Job-Trainings. Die Änderungen greifen überall dort, wo Lernende eine Medienseite öffnen, sei es über einen Kurs, einen Katalog oder das Bookshelf.
Eine neue Playlist-Komponente gibt Lernenden einen Überblick über die Inhalte eines Kurses, die Fortschrittsanzeige ist klarer und die Navigation innerhalb eines Kurses direkter geworden. Umgesetzt wurde das Ganze in React, was neben der optischen Verbesserung auch die Sicherheit erhöht.
Nichts wird automatisch umgestellt. Das Kontrollkästchen zur Aktivierung der neuen Medienseiten ist in der Funktion Design standardmäßig deaktiviert. So können Sie die neue Oberfläche zunächst in einem Testdesign aktivieren und Ihr Live-Design wechseln, wenn Sie bereit sind. Die bestehenden Medienseiten funktionieren in der Zwischenzeit unverändert weiter.
Vier Panels für Lernende wechseln zu React: Bookshelf, Effectiveness Check, Task Management und Future Recertification. Kunden mit Lizenz für Skills & Competencies erhalten zusätzlich das Panel für Jobprofil-Anfragen im neuen Gewand. Alle Panels bieten jetzt erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten und lassen sich in internen Dashboards einsetzen, sofern dort das neue Dashboard- und Panel-Design aktiviert ist.
Die Tastaturnavigation verbessert sich in allen React-Funktionen. Lernende wechseln mit den Pfeiltasten links und rechts zwischen Tabs, statt sich durch jede einzelne Option zu tabben. Mit Shift und Tab springt der Fokus vom Inhaltsbereich zurück auf den aktiven Tab. Aktive Tabs werden als ausgewählt markiert, deaktivierte als nicht verfügbar, und User von Screenreadern erreichen sie über die Pfeiltasten. Tabwechsel und Navigation im Inhalt sind jetzt voneinander getrennte Aktionen, was die Bedienung insgesamt verbessert und erleichtert.
Die Funktionen Navigation und Lernstatus nutzen jetzt ausschließlich React. Die Angular-Toggles wurden, wie bereits in 14.28 angekündigt, entfernt. Designs, die noch auf Angular liefen, wechseln automatisch zu React.
Link: Enterprise LMS Übersicht
Vertrauen darin, was Lernende sehen und teilen
ReviewGuard ermöglicht die Moderation von Kommentaren in Channels. Ein neuer Bereich namens „Manage Reviews" im Channel Manager zeigt übersichtlich, welche Kommentare noch geprüft werden müssen. Mit der Schaltfläche „Hide comment" blenden Sie unzulässige Inhalte für Lernende aus, und auf Wunsch informiert eine Benachrichtigung die Person, deren Kommentar entfernt wurde.
Eine optionale KI-Funktion kann dabei zusätzlich unterstützen. Sie markiert mögliche Verstöße gegen die Netiquette zur manuellen Prüfung. Diese läuft auf einer eigenen Ollama-Instanz, bereitgestellt von Scheer IMC, statt über eine API von Drittanbietern, und auch der zugrunde liegende Prompt lässt sich individuell anpassen. Für Organisationen, die genau wissen müssen, wo ihre Inhalte verarbeitet werden, ist das ein wichtiger Unterschied.
Die Global Search geht jetzt sensibler mit mehrsprachigen Inhalten um. Inhalte erscheinen in Ihrer bevorzugten Sprache und greifen auf die Standardsprache des Inhalts zurück, wenn keine Übersetzung vorliegt. Filter und Metadaten auf den Kacheln folgen immer der Sprache Ihrer Sitzung. Auch wenn Sie ein Suchergebnis öffnen, bleibt die Sprache dieselbe wie im Ergebnis selbst, sie wechselt also nicht mehr beim Anklicken eines Inhalts.
Liegt ein Ergebnis an mehreren Stellen vor, listet ein Toggle für mehrere Quellen die Alternativen in einem Dropdown auf, während auf der Kachel der Titel der ersten Quelle angezeigt wird. Bleibt eine Suche ohne Treffer, schlägt das System passende nächste Schritte vor, wobei sich die Hinweise je nachdem unterscheiden, ob lexikalisch oder semantisch gesucht wurde. Bei den letzten Suchanfragen werden jetzt nur noch Anfragen gespeichert, die tatsächlich zu einem Ergebnis geführt haben, und der Verlauf wird nach 90 Tagen im Einklang mit der DSGVO automatisch gelöscht.
Abschlussdaten enthalten jetzt mehr Details. Administratoren können die Zeitzonenanzeige für abgeschlossene Kurse aktivieren, sodass Ortszeit und UTC auf Kurskacheln, im Kursraum und in den Lehrplänen von Lernpfaden angezeigt werden. Für Kunden mit Lizenz für Certification Management zeigen die Zertifizierungshistorie und ihr PDF-Export jetzt das persönliche Enddatum neben dem offiziellen Enddatum der Schulung, wobei bei Kursen mit Nutzungsdauer nur das persönliche Datum erscheint.
Stornierungen hinterlassen jetzt einen nachvollziehbaren Prüfpfad. In allen Kursbenachrichtigungen steht ein Platzhalter „Cancelled by" zur Verfügung, ergänzt durch ein Feld für eine feste Empfängeradresse, damit eine zentrale Ansprechperson von jeder Stornierung erfährt. Berichte zum Kursfortschritt erhalten außerdem eine optionale Spalte mit Änderungsnotizen zur Stornierung, die den damals eingegebenen Kommentar enthält. Ein neuer Bericht namens „Cancelled courses" (Administrator) listet auf, wer storniert hat, warum und wie viele Teilnehmende betroffen waren. Stornierte Reservierungen erscheinen zudem nicht mehr im Kursfortschritt, wodurch Personen, die tatsächlich angemeldet waren, klar von jenen unterschieden werden, die es nie waren.
Inhalte in Channels machen jetzt ihre Aktualität sichtbar. Veröffentlichungs- oder Aktualisierungsdatum können auf den Inhaltskacheln im Feed, in der Explore-Ansicht, in Panels und auf den Beschreibungsseiten der Medien angezeigt werden. So sehen Lernende auf einen Blick, welche Inhalte neu sind und welche schon länger zurückliegen.
Entwickelt für Headless-Integrationen
Wenn externe Systeme Ihre Lernprozesse steuern, ist dies der wichtigste Teil dieses Release.
Die APIs decken jetzt deutlich mehr Anwendungsfälle ab. Neue Aufrufe erzeugen beim Import die Objekte innerhalb eines Lernpfads oder einer Lernpfadvorlage, einschließlich Zugriffsrechten, Themen und Klassifizierungen, Kurszuordnung, Test-out-Objekten, Äquivalenzen, automatischen Anmeldungen, Voraussetzungen, Abschlussregeln und Inhalten zur Rezertifizierung. Weitere APIs verarbeiten Anmeldungen zu Lernpfaden inklusive Zertifizierungseigenschaften und Status. Ein neuer Endpunkt weist Klassifizierungen für Kursvorlagen zu oder entfernt sie, was einen manuellen Schritt bei der Synchronisation von Metadaten erspart.
Dazu kommen Health-Endpunkte für die Search App, den Indexing Service und den Subscription Service, sodass ein externes Monitoring sie direkt abfragen kann. Dabei ist alles in Swagger dokumentiert.
Single Sign-on wird direkter. Die OpenID-Connect-Integration unterstützt jetzt domain_hint. Wer einem Deeplink aus einem externen System folgt, landet direkt beim richtigen Identity Provider, statt zunächst auf einer Auswahlseite zu landen.
Darunter liegt die Arbeit an der Performance. Die Massenanmeldung wurde als echte Stapelverarbeitung neu umgesetzt. Der E-Mail-Versand läuft jetzt getrennt von der Anmeldung im Hintergrund weiter, sodass Anmeldungen nicht mehr auf den Mailserver warten müssen. Der Login ist schneller, weil überflüssige Anfragen entfernt wurden und nicht zeitkritische Hintergrundprozesse ebenfalls im Hintergrund weiterlaufen, statt den Login-Vorgang aufzuhalten. Wo eine Read-Replica-Datenbank vorhanden ist, richten die Data-Connector-Plugins der Global Search ihre Leseabfragen dorthin statt an die Produktivdatenbank. Auch die Indexierung wurde verbessert. Embeddings entstehen nur bei aktivierter semantischer Suche, und der Status von Objekten aktualisiert sich alle zehn Minuten, ohne dass der Context-Plugin-Job dafür erneut gestartet werden muss. Und die Jobliste im Data Connector aktualisiert ihre Statusanzeigen alle fünf Sekunden, ohne dabei Ihre Filter oder die Scrollposition zu verlieren.
Konnektoren und Analytics: Die Shopify-Konfiguration unterstützt jetzt die aktuelle Admin API mit OAuth-Authentifizierung und verwaltet den 24-Stunden-Token-Lebenszyklus automatisch. Bestehende Shop-Konfigurationen laufen dabei unverändert weiter. In Learning Analytics kommt außerdem das Meta-Tag „Running time in days" zum Datensatz hinzu, und das Table Object Model wurde so vorbereitet, dass Sie eigene Tabellen, Spalten und Beziehungen in das semantische Modell aufnehmen können.
Außerdem in diesem Release
Die Sitzplatzbelegung ist jetzt direkt in den Verwaltungsbereichen für Kurse und Lernpfade sichtbar. Dort zeigt eine eigene Spalte die Kapazität in Echtzeit, im Detailbereich findet sich eine Aufschlüsselung pro Gruppe, und die Daten lassen sich als Excel-Datei exportieren. Auch kontrollierte Überbuchungen sind jetzt möglich, dabei wird automatisch festgehalten, wer die Überbuchung freigegeben hat und in welchem Umfang.
Vorgesetzte erhalten jetzt einen Bericht namens Job Profile Overview, der ausschließlich ihre direkt zugeordneten Mitarbeitenden zeigt. Über die Schaltfläche Job profiles öffnet sich ein Fenster mit den zugewiesenen Profilen eines Nutzers direkt auf der aktuellen Seite, ein Wechsel zu einer anderen Ansicht ist nicht nötig. Panels für Buchungsanfragen lassen sich außerdem über vier Berechtigungsstufen filtern, vollständig verwaltbare Anfragen, betreute Nutzer, bearbeitbare Nutzer und administrierte Kurse. Ist die entsprechende Einstellung aktiviert, können Lernende und Vorgesetzte reservierte Buchungen künftig selbst stornieren. Dabei wählen sie einen Grund aus und können bei Bedarf eine Notiz hinzufügen. Vorgesetzte, die ihre eigene Organisationseinheit betreuen, können sich ab sofort auch selbst aus einer Buchung stornieren. Für den Sonderfall, dass ein Vorgesetzter im eigenen Benutzerprofil als sein eigener Vorgesetzter eingetragen ist, gibt es eine separate Einstellung.
Der Übersetzungsstatus lässt sich im Reiter Sprachen jetzt für viele Sprachen gleichzeitig setzen, statt jede einzeln zu bearbeiten. Neu als Plattform- und Inhaltssprachen hinzugekommen sind Französisch (Belgien) und Chinesisch (Hongkong). Benachrichtigungen und Anmeldenachrichten können jetzt außerdem anklickbare Vorschaubilder direkt einbetten. Schulungskalender lassen sich zentral konfigurieren und dabei nach Klassifizierung filtern. Außerdem erfasst das Audit-Log jetzt auch, wenn ein Kurs per Test-out statt durch tatsächliche Teilnahme abgeschlossen wurde.
Das Innovation Pack 14.29 steht allen Kunden der imc Learning Suite zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Dokumentationsseite.